1. Kärntner Tischler Trophy

1. Kärntner Tischler Trophy

Von der Idee bis zum fertigen Produkt – die 1. Tischler Trophy Kärntens machte es möglich

Im Rahmen des Werkunterrichtes und auch an zusätzlichen Nachmittagen wurden aus Sperrholzplatten und Holzleisten von den Schülerinnen und Schülern der 3b und 3c Klasse mit kreativem Schwerpunkt jeweils ein eigenes Projekt in Kooperation mit einem heimischen Tischler umgesetzt, wobei über viele Wochen gemeinsam an der Fertigstellung gearbeitet wurde.

Die Schülerinnen und Schüler der 3c NMS Winklern hatte viele Ideen, letztlich einigte man sich auf einen Schaufelbagger, denn ohne Bagger könnte man keine großen Gebäude, wie zum Beispiel Schulen, bauen. Man müsste alles mit den Händen machen, was sehr anstrengend, mühsam und vor allem zeitaufwändig wäre.

Zuerst wurde ein kleines Modell aus Papier und kleinen Holzleisten gebaut, das die Umsetzung des großen Baggers erleichterte.

Nun galt es über 600 Holzleisten abzulängen, zu schleifen und zu bohren.

Die ca. 4 Meter lange Kette, die natürlich zweimal gebraucht wurde, war der aufwändigste Teil des gesamten Projektes. Die geschliffenen und gebohrten Holzklötzchen wurden mit einer Webnadel aufgefädelt, was sehr zeitintensiv war.

Anschließend beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler mit dem Gerüst des Baggers. Die Holzleisten wurden laut Plan abgelängt und verleimt. Für einen besseren Halt wurden zusätzlich noch Schrauben hineingebohrt.
Der Baggerarm und die Schaufel wurden direkt in der Werkstatt unseres Patronanz-Tischlers Josef Pichler aus Großkirchheim hergestellt. Die Schülerinnen und Schüler legten dabei nicht nur handwerkliches Geschick, sondern auch Teamfähigkeit, Kreativität, Ausdauer und Engagement an den Tag. Es hat sich gelohnt – in der Kategorie „Material“ konnten die Schülerinnen und Schüler der 3c den 1. Platz belegen. Den 2. Platz in derselben Kategorie holten sich die Schülerinnen und Schüler der 3b Klasse nach Hause.
Sie einigten sich bei der Ideenfindung auf ein begehbares Nationalparkzeichen, worin man sich zurückziehen und die aufgelegten Informationen über den Nationalpark oder auch zur Berufsorientierung sichten kann. Vielleicht wird es auch eher als „Kuschelhäuschen“ genutzt werden, wo man in Ruhe tratschen kann – deswegen auch die Bank.

Herzlichen Dank an alle, die zur Umsetzung beigetragen haben, besonders unserem Patronanztischler Josef Pichler.

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