Briefmarathon gegen Menschrechtsverletzungen – 4c

Briefmarathon gegen Menschrechtsverletzungen – 4c

Die 4c liest im Deutschunterricht gerade ein Buch, das sich mit einem spannenden Gedankenexperiment auseinandersetzt: Was wäre, wenn in Europa ein grausamer Krieg herrschen würde und die Europäer ins Ausland, sprich, in den arabischen Raum flüchten müssten? Die Flüchtlingsbewegungen der letzten Jahre sind ein allgegenwärtiges Thema. Janne Teller erzählt in „Krieg – Stell dir vor er wäre hier“ eindringlich von dieser Thematik. Da Krieg auch immer bedeutet, dass Menschenrechte verletzt werden, hat sich die 4c mit ihren Deutschlehrer/innen Hr. Fankhauser und Fr. Fercher an einem Briefmarathon der Hilfsorganisation „Amnesty International“ beteiligt. Hierbei hat sich die Klasse mit drei Frauen beschäftigt, die in Marokko, Venezuela beziehungsweise im Iran verfolgt, gefoltert und verhört werden – alles nur, weil sie sich für Menschenrechte (z.B.: Meinungsfreiheit) einsetzen.
Da die „Allgemeine Erklärung der Menschenrechte“ eine wichtige gesetzliche Grundlage für Menschen in aller Welt ist, war es der 4c schließlich auch ein Anliegen, sich persönlich für die Wahrung der Rechte dieser drei Frauen einzusetzen. Die Welt ein Stück weit zum Positiven verändern – das ist das erklärte Ziel dieser Aktion. Insgesamt hat die 4c in ihrer Projektwoche dutzende Briefe abgeschickt, die nun an hochrangige Politiker und Botschafter in aller Welt gehen. Auch Postkarten wurden versendet, diese gehen jedoch an die drei verfolgten Frauen – allesamt mit Botschaften der Hoffnung und der Ermunterung versehen. Wie schön, dass sich Jugendliche aus dem Mölltal so vorbildlich für Menschenrechte und damit für eine bessere Welt einsetzen!
„Ändere die Welt; sie braucht es!“ – Bertolt Brecht

Briefmarathon gegen Menschrechtsverletzungen – 4c
zurück