Den Blick nach vorne richten!

Den Blick nach vorne richten!

Ja, das ist nach dem durch einen Kurzschluss am 14.November 2016 verursachten Brand in unserer Schule angesagt, hat dieser doch einen enormen Schaden angerichtet, der auf den ersten Blick gar nicht so dramatisch aussah. Neben den großen Zerstörungen auf zwei Stockwerken zwang uns noch der Rauch und Ruß, der sich überall ausbreitete, dazu, das gesamte Gebäude –auch die Volksschulräumlichkeiten – auf unbestimmte Zeit zu verlassen.

Unser Haus mussten wir verlassen, aber wir fühlen uns nicht verlassen. Die große Hilfsbereitschaft der Bevölkerung, Privatpersonen und öffentliche Einrichtungen, die uns spontan Räumlichkeiten zur Verfügung stellten, eine Welle des Mitgefühls in unserer schwierigen Situation, machen uns Mut und lassen uns optimistisch nach vorne schauen. Die Solidarität der Menschen aus der Region, egal ob es Eltern unserer Schüler sind, oder solche, die entweder selber in diese Schule gegangen sind oder denen unser Bildungszentrum einfach ein Anliegen ist, zeigt die starke Verbundenheit der Bevölkerung mit unserer Schule. Das ist es, was uns in unserem Bemühen stärkt, unseren Schülern trotz dieser Ereignisse einen guten und ertragreichen Unterricht zu bieten.Sehr erfreulich für uns ist, dass sich die Kinder sehr rasch an ihre neue Umgebung gewöhnt haben und sich in den Ersatzquartieren durchaus wohl fühlen.

Wir wissen noch nicht, wann wir wieder in unser Haus zurückkehren werden, wir wissen aber, dass wir mit viel Einsatz und Zusammenhalt im Lehrer/innenteam und der großen Unterstützung aus der Bevölkerung auch schwierige Situationen gut meistern und unsere Schüler/innen sich durch geänderte Bedingungen nicht aus der Bahn werfen lassen.

So kann ein unangenehmes Ereignis auch seine positiven Seiten haben und das (soziale) Lernen plötzlich einen sehr großen Praxisbezug bekommen.

Den Blick nach vorne richten!
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